Wer hat nicht schon unter ihr gesessen, …

sich an ihr festgehalten, an ihren imposanten Stamm hochgeschaut, ihre ausladenden kräftigen Arme bestaunt, dem Gezwitscher gelauscht, das manchmal aus ihr strömte oder sich gefragt, was sie wohl alles zu erzählen hätte, wenn sie doch sprechen könnte. Wer hat nicht schon versucht, die Jahre zu schätzen, welche sie sich der Sonne entgegen streckte und dabei ganz heimlich von Jahr zu Jahr kräftiger wurde.

An der Eiche, so heißt der kleine Weg an dem sich sieben Höfe reihen. An der Eiche so heißt der Weg an dessem Rand sonst nur Sommerlinden wachsen. An der Eiche so heißt der Weg der nach ihr benannt ist. Wie wird der Weg in Zukunft heißen, wenn es sie nicht mehr gibt?

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Potenziale erkennen und nutzen und den Mut haben sie auch anzupacken ist eine Formel, die sich für alle lohnt. Die Substanz der Eiche ist mindestens ausreichend um den „Kleiderständer“ – wie die gute alte Eiche bisweilen genannt wird – in einen Rastplatz der besonderen Art zu verwandeln.

Was es dazu braucht ist Fantasie, handwerkliches Geschick, technischen Sachverstand (TÜV-Abnahme) und Geld. Wo ein Wille auch ein Weg. Zahlreiche Abenteuerspielplätze, Hochsitze, Burgen, Aussichtstürme, Feuertreppen, Aussentreppen, Baumhaus- und Kletterparks bezeugen, dass weit mehr möglich ist, als ein „3,50 m hoher überdachter Sitzplatz“.

Ob die Eiche zum Zwecke des Schälens, Ausfüllens, Konservierens und Umbaus im Ganzen abgetragen wird und später mit einem Stahlbetonfundament verbunden wird oder ob die Wurzeln den Baum halten wird unter Fachleuten noch diskutiert.

Wer sich mit Ideen und Vorschlägen einbringen möchte sei dazu aufgerufen.

Für das Projekt unterzeichnen kann man in der Schlaubetaler Einkaufsquelle in Grunow oder bei Ralf Hartwig und hier: