Unter dem zarten Grün der Linden …

… mit dem romantischen Leuchten der Wolframglühbirne, welche sich in gleichen Abständen, zu großer Zahl, in einer Lichterkette von Baum zu Baum über den ehemaligen Schulhof hangelte und dabei zusammen mit dem knisternden Flackern der irdischen Urquelle für Licht und Wärme, in das mit Knüppelteig umwickelte, ryhtmisch drehende Haselnussruten schwankten, den frischen Trieben der Bäume sowie den Gästen nach dem viel zu langem Winter mit einer Extradosis warmen Lichts bewellte, und den in Schwingungen versetzten Luftmolekühlen, welche sich zu altbekannten Melodien auf den Trommelfellen und kleinen Ohrverstärkern der alten und jungen Schwerhörigen nieder ließen, fanden sich zum 2. Museumsabend zahlreiche Dammendorfer und auch einige Grunower Bürger ein.

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Wie in Dammendorf in den letzten 54 Jahren die bösen Geister und Dämonen vertrieben und nach sorbischer Manier, vorchristlichen Glauben folgend gezampert wurde, um u.a. auch ein fruchtbares Jahr einzuläuten, zeigte eine Foto- und Filmdokumentation von Amateuraufnahmen und Fotos, welche in mühe- und liebevoller Arbeit von Ellen und Ralf Roggan zusammengestellt wurde.

Wie wichtig gerade jetzt, wo mächtige böse Geister nach der Sortenvielfalt und Fruchtbarkeit greifen, das Zampern (Demonstieren) ist, zeigt der Versuch der EU-Kommission, die Rechtsgrundlage für den Milliarden schweren Markt zu schaffen, aus der Konzerne wie allen voran Monsanto, Sygenta und BASF schier endlos Kapital schlagen können.  Kui Bono – Wem nützt das? Einmal mehr sollte jeder sich und seinem Gewissen dringlichst verpflichtet fühlen, seiner Stimme Gewicht zu geben. Jede Stimme ist wichtig und dank dem Digitalem Internationalem Netz binnen einer Minute platzierbar.Was kann ich alleine schon gegen einen Konzern ausrichten? Wohin es führt, wenn eine Person diktiert mahnt die Geschichte. Es wäre darum falsch zu glauben, man kann nichts ausrichten, weil man allein ist. Wir sind der Humus, wir sind das Substrat wir Sind und das so lange wir unserem Sein ein Gewicht geben. Wer aufhört an das Wir zu glauben und nur sich sieht hat aufgehört an die Menschheit zu glauben. Die unsichtbare Diktatur des Kapitals darf uns nicht vorschreiben welchen Apfel wir morgen essen wollen.



Der Start der diesjährigen Museumssaison beinhaltet auch eine Ausstellung zu den Fastnachten. Bilder, Requisiten und Kostüme veranschaulichen die Einfältigkeit der hiesigen Zamperfreunde. Das Museum ist in dieser Saison an folgenden Sonntagen geöffnet:

12.05
02.06.
Samstag 08.06. Dorffest im Rahmen der Brandenburger Landpartie
07.07.
14.07.
04.08.
11.08.
01.09.
08.09.

Dass die 2. Museumsnacht ein Erfolg wurde, ist nicht zuletzt allen Mitgliedern und Vereinsfreunden zu verdanken, die das Fest organisiert haben.