Maulbeerbäume im Beisein des jüngsten und ältesten Bürger Grunows gepflanzt

Der jüngste und älteste Bürger Grunows auf dem KirchhofAls gelungene Abrundung unserer 625 Jahrfeier für Grunow kann die Maulbeerbaumpflanzung am Sonntag gezählt werden. Der jüngste, Paul Moldenhauer, und der älteste , Alfred Longere, Bürger pflanzten im ehemaligen Schulgarten wieder Maulbeerbäume. Herr Longere wünschte sich, dass diese Bäume in Frieden wachsen können und allen Einwohnern von Grunow und Umgebung sich daran erfreuen können.  gez. Anneliese Richter

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Aufschrift der Infotafel zu den Maulbeerbäumen:

Maulbeerbaum Morbus

Aus Anlass unserer 625 Jahr Feier in Grunow wurden diese zwei Maulbeerbäume (ein weißer und ein blauer/schwarzer) am 10.06.2012 vom ältesten und jüngsten Einwohner unseres Dorfes gepflanzt. Auf dem gleichen Areal, unseren ehemaligen Schulgarten und einem Teil des Kirchhofes, befanden sich bis in die 50ziger Jahre noch zwei alte Maulbeerbäume. Um diesen geschichtlichen Hintergrund wieder zu beleben, pflanzen wir diese Bäume und hoffen, dass sie gut wachsen und gedeihen werden.

Friedrich der Große ordnete in einem Edikt 1742 die großflächige Anlage von Maulbeerbäumen an, um Preußen vom Seidenimport unabhängig zu machen. Die meisten Maulbeerbäume wurden an Straßen angepflanzt, aber auch auf Schulhöfen, Friedhöfen und allen öffentlichen Plätzen. Der Anbau verlor aber durch die Produktion von Kunstseide seine Bedeutung.

Blauer / Schwarzer Maulbeerbaum – aus Persien
dicker nicht so hoher Stamm
umfängliche breite Krone oder hängende Krone
süß-säuerliche Früchte, den Himbeeren ähnlich
Reife August- September

Weißer Maulbeerbaum – aus Asien (China-Korea)
hochstämmig ( 10-15 Meter)
weiße bis hellrosa Früchte, süßlich fade, ähnlich der Brombeere oder Himbeere
Blätter dienten der Seidenraupenzucht (Futterpflanze)