Carl Hildebrands Tochter kommt zur Gedenksteinlegung

Edelgard Hildebrand aus München verdanken wir es heute, dass es noch so viele Aufzeichnungen aus „Hildebrands Zeit“ gibt! Durch sie haben viele Exponate nach über 80 Jahren wieder den Weg zurück nach Dammendorf gefunden und können im Museum Dammendorf bestaunt werden. Wir freuen uns sehr, auf den Ehrengast Frau Hildebrand und dem bevorstehendem Museumsabend. Neben dem Gedenkstein welcher am 5. Mai feierlich gelegt wird informiert eine Tafel über den Lebenslauf Carl Hildebrands.

„Carl Hildebrand wurde am 17. März 1892 als 2. Sohn eines Rittergutbesitzers in Sliwno, Kreis Graetz ( heute Polen ) geboren. Nach erfolgtem Abitur in Stettin folgte eine Kaufmannslehre in Hamburg. 1914 wurde er eingezogen, gehörte dem X. Ulanen- Reiter- Regiment, Züllichau, an.
Mit dem Sommersemester 1918 belegte er in Gießen den Fachbereich Jura und Forstwirtschaft. Von 1919 bis 1921 studierte er an der Forstakademie Eberswalde und legte dort das Referendarexamen ab. Danach folgten 2 Jahre an der Universität Berlin, wo er das Staatsexamen absolvierte und 1923 zum Forst- Assessor ernannt wurde. Jung verheiratet übernahm er als Revierverwalter ab 1.September 1925 die Oberförsterei Dammendorf.“

Mehr über Herrn Hildebrand gibt es auf der Gedenktafel zu lesen sowie im Museum Dammendorf zu entdecken. Mit einem kleinen Programm im Anschluss an die Gedenksteinlegung startet der Heimatverein Dammendorf die diesjährige Museumssaison. Jeden zweiten Sonntag, beginnende mit dem 20. Mai ist das Museum von 14 – 17.00 Uhr geöffnet. Verbunden mit der 625-Jahrfeier Grunows wird es ab Mitte Juni auch eine kleine Teilausstellung zur Urgeschichte der Gemarkung Grunows geben.

Geneigte Leser der Märkischen Oderzeitung werden über die bevostehenden Veranstaltungen ebenfalls auf dem Laufenden gehalten und erinnert.